Vom 9. bis 11. April 2026 kam das Netzwerk in Kooperation mit den Franckeschen Stiftungen in Halle zusammen, um über die Aushandlung von Wert zwischen dem Sakralen und dem Profanen zu diskutieren. Im Zentrum standen translozierte Objekte der Frühen Neuzeit: von silbernen Votivlampen aus Lima über jesuitische und pietistische Missionspraktiken bis hin zu einem tragbaren Vishnu-Schrein, dessen bewegte Sammlungsgeschichte eindrücklich zeigte, wie religiöse Dinge auf ihrem Weg durch Missionsnetzwerke, Kunstkammern und musealer Klassifikation wiederholt neu gedeutet wurden. Passend zum Tagungsort bot die Naturalienkammer der Franckeschen Stiftungen nicht nur den historischen Rahmen, sondern mit einer abschließenden Objekthandling-Session auch die seltene Gelegenheit zur direkten Begegnung mit den besprochenen Sammlungsstücken.
Einen ausführlichen Tagungsbericht mit allen Beiträgen finden Sie auf der Homepage des DFG Netzwerkes: mobrel.hypotheses.org (externer Link, öffnet neues Fenster)