Vom 15. bis 17. Oktober 2026 kamen zur internationalen Konferenz EU Compatibility and Legal Transplants in Ukrainian Investment and Corporate Law (externer Link, öffnet neues Fenster) in Regensburg mehr als 30 Teilnehmende aus zehn europäischen Ländern zusammen, um über die Herausforderungen bei der Angleichung des ukrainischen Gesellschaftsrechts an die Standards der Europäischen Union zu diskutieren.
Die Konferenz wurde vom Institut für Ostrecht an der Universität Regensburg und “Denkraum Ukraine” / “Think Space Ukraine” an der Universität Regensburg, gefördert vom DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) aus Mitteln des Auswärtigen Amtes (AA), organisiert, und fand im Rahmen der Ukrainischen Woche in Deutschland, initiiert von der Global Coalition of Ukrainian Studies, statt.
In sieben Panels beleuchteten die Expertinnen und Experten die Fortschritte der Ukraine bei der Anpassung ihrer Gesetzgebung an den unionsrechtlichen Besitzstand (EU Acquis). Vergleichende Perspektiven aus Deutschland, Polen, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Rumänien, Kroatien, Slowenien und weiteren europäischen Ländern ergänzten die Diskussionen.
Die Beiträge zeigten, wie die ukrainischen Rechtswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler vergleichende Forschung nutzen, um europäische Entwicklungen, bewährte Praktiken und neue Ansätze für den ukrainischen Rechtskontext fruchtbar zu machen.
Dabei wurde deutlich, dass die europäische Integration keine Einbahnstraße sein muss: Die Ukraine kann nicht nur von der Annäherung an die EU profitieren, sondern mit eigenen Erfahrungen und innovativen Ansätzen auch zur Weiterentwicklung des europäischen Rechts beitragen.
Eine Open-Access-Publikation mit Beiträgen der Konferenz ist für das Frühjahr 2027 geplant. Sie wird durch die Unterstützung von „Denkraum Ukraine“ ermöglicht.
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Anna Khomutkova
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit "Denkraum Ukraine"
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