Die eigene Lebenszeit ist maßgeblich durch die Dichotomie Arbeit/Freizeit geprägt. Welche Bedeutung nimmt dabei die Arbeit im Alltag ein und was für Funktionen erfüllt sie? Welche Normierungen prägen das Arbeitsumfeld? Und wie gestalten sich eigentlich die Arbeitswelten des sogenannten ,,Zweiten Arbeitsmarktes", etwa in Bezug auf die Beschäftigungsverhältnisse von Menschen mit Behinderungen?
Dr. Karin Lahoda besitzt einen Schwerpunkt in der kulturwissenschaftlichen Arbeitsforschung. Neben ihrer 2018 in der Regensburger Schriftenreihe veröffentlichten Dissertation zum ,,Arbeitsalltag in Werkstätten für behinderte Menschen" und einem Aufsatz zur subjektiven Zeitwahrnehmung zwischen Arbeitszeit und Freizeit (2019) gestaltet sie auch thematisch einschlägige Vorträge und Ausstellungen.
Prof. Dr. Gunther Hirschfelder fragt gemeinsam mit Dr. Birgit Huber im 2004 erschienenen Sammelband ,,Die Virtualisierung der Arbeit" nicht nur nach historischen Transformationen in Bezug auf die Arbeit, sondern auch danach, welchen Einfluss eine fortschreitende Digitalisierung und weltweite Vernetzung auf jetzige und zukünftige Arbeitsmodelle nehmen.