Das prekäre Alter in den Blick zu nehmen und über Konsequenzen nachzudenken, war Ziel eines Forschungsprojektes der Universität München in Kooperation mit der Universität Regensburg, das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert wurde. In München, einer der teuersten Städte Deutschlands, wurden – vermittelt durch Institutionen der Altenhilfe und private Kontakte – mehrstündige biographische Interviews mit alleinstehenden Frauen, die als besonders armutsgefährdet gelten, geführt. Zentrale Fragen waren: Wie wirtschaften ältere allein lebende Frauen in einer teuren Großstadt? Wie kommen sie in ihrem Alltag zurecht, wenn ihre Rente im Durchschnitt niedriger ist als eine Einzimmerwohnung kostet? Mit welchen Strategien können sie Mangel ein Stück weit kompensieren? Im Zusammenhang des Projektes ist 2019 ein Buch, das sich an ein breiteres Publikum richtet, entstanden.
| Projektleitung | Prof. Dr. Irene Götz (externer Link, öffnet neues Fenster) (Projektleitung / Institut für Empirische Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie, München) Dr. Esther Gajek (Kooperationspartnerin / Lehrstuhl für Vergleichende Kulturwissenschaft, Regensburg) |
| Förderung | Deutsche Forschungsgemeinschaft |
| Projektzeitraum | 2014-2018 |
| Publikation | Götz, Irene (Hg.): Kein Ruhestand. Wie Frauen mit Altersarmut umgehen. München 2019. (externer Link, öffnet neues Fenster) |