Studiengang: Allgemeine und Vergleichende Medienwissenschaft M.A.
- Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften
Im Masterstudiengang Allgemeine und Vergleichende Medienwissenschaft werden fortgeschrittene medienwissenschaftliche Kompetenzen vermittelt. Insbesondere lernen die Studierenden unterschiedliche Konzepte des Medialen mithilfe medien- und diskursanalytischer Methoden vergleichend zu untersuchen sowie Medien, ihre Inhalte und kulturellen Kontexte systematisch erfassen.
Absolventen und Absolventinnen des Studiengangs sind in der Lage, unter Beherrschung fachlich relevanter Methoden selbständig medienwissenschaftlichen Fragestellungen nachzugehen, deren Aspekte zu analysieren, geeignete Lösungsansätze zu entwerfen, diese zu dokumentieren, zu reflektieren und weiterzuentwickeln.
Das Wichtigste auf einen Blick
Studienprofil
Der M.A.-Studiengang Allgemeine und Vergleichende Medienwissenschaft richtet sich an Studieninteressierte, die die Rolle von Medien in der Geschichte und in der Gegenwartskultur begreifen und kritisch reflektieren möchten. Medienwissenschaftliches Grundwissen vertiefend und erweiternd lernen Studierende, mediale Phänomene vergleichend zu analysieren, selbstständig komplexe wissenschaftliche Fragestellungen zu entwickeln und zu beantworten.
Der Studiengang ist interdisziplinär angelegt und vermittelt den Studierenden neben tiefergehenden Kenntnissen in Medientheorie, Mediengeschichte und Medienkulturanalyse auch Methoden angrenzender Fachbereiche wie bspw. Digital Humanities oder Wissenschaftsgeschichte. Auf dieser Basis sind sie in der Lage, unterschiedliche Konzepte des Medialen mithilfe medien- und diskursanalytischer Methoden vergleichend zu untersuchen sowie Medien mit Blick auf ihre Technologie, ihre Inhalte und ihre kulturelle Einbettung systematisch zu erfassen. Schwerpunkte des Studiengangs liegen in der Digitalisierung und der Betrachtung medialer Transformationsprozesse. Die Studierenden lernen, deren Einfluss auf u.a. Wissenskulturen, Kommunikationsformen und soziale Strukturen zu beurteilen.
Der Studiengang bietet eine wissenschaftlich fundierte Ausbildung, die zu einer nachfolgenden Berufstätigkeit – etwa in redaktionellen Bereichen oder im Kultur- und Medienmanagement – ebenso benötigt werden wie zur wissenschaftlichen Weiterqualifikation (Promotion).
Passt dieser Studiengang zu mir?
Dieser Studiengang passt zu Ihnen, wenn Sie einen Bachelor in Medienwissenschaft/Medienkulturwissenschaft, Film- und Fernsehwissenschaft oder angrenzenden Studiengängen absolviert und dadurch bereits grundlegende medienhistorische, medientheoretische und medienanalytische Kenntnisse erworben haben. Mit einer ersten Erfahrung dessen, was medienwissenschaftliches Denken und Arbeiten bedeutet, sollten Sie den Wunsch haben, selbstständig medienhistorische und medientheoretische Zusammenhänge zu erarbeiten und medienkulturanalytisch fruchtbar zu machen.
Was sollte ich mitbringen?
- Die Neugier, sich tiefergehend mit Medienkultur, digitalen Entwicklungen und gesellschaftlichen Kommunikationsprozesse auseinanderzusetzen
- Den Wunsch, medienwissenschaftliche Methoden zu vertiefen, eigene Themen und eigene analytische Wege zu finden
- Die Bereitschaft, komplexe Zusammenhänge kritisch zu hinterfragen und sich ein wissenschaftliches Profil zu erarbeiten
Was sind die Besonderheiten dieses Studiengangs?
Der M.A. Allgemeine und Vergleichende Medienwissenschaft ist medienkulturwissenschaftlich ausgerichtet und zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass im Studium die theoretisch, historisch und analytisch vertiefte Auseinandersetzung mit Medien, Medialität und medialen Transformationsprozessen im Vordergrund steht, aber durch Perspektiven und Methoden anderer Fachbereiche (Literaturwissenschaft, Sprachwissenschaft, Digital Humanities, Wissenschaftsgeschichte, Medieninformatik und Informationswissenschaft) ergänzt und erweitert wird. Der Studiengang legt besonderen Wert auf die Analyse digitaler Medien und Medienästhetik sowie auf die Untersuchung der Mediengeschichte – von frühen Schriftkulturen bis zu digitalen Plattformen und KI-basierten Medienformen.
Wahlfreiheiten und Spezialisierungsmöglichkeiten
Sie haben im Studiengang die Möglichkeit, ein breites Themenspektrum zu bearbeiten, gleichzeitig aber Ihr wissenschaftliches Profil zu schärfen und sich auf Themengebiete zu spezialisieren. Der Studiengang ist durch medienwissenschaftliche Pflichtmodule und vielfältige Wahlmodule strukturiert, die Sie nach Ihren Interessen auswählen können. Innerhalb der Module besteht ebenfalls zu großen Teilen thematische Wahlfreiheit, wie z.B. Film und Fernsehen, digitale Medien von Social Media bis Game Studies, KI-Kritik, Literatur und Medien oder auch Semiotik.
Was kann ich damit machen?
Der Studiengang Allgemeine und Vergleichende Medienwissenschaft ist eine forschungsorientierte Ausbildung, die Sie auf eine wissenschaftliche Laufbahn (Promotion) vorbereitet. Gleichzeitig werden
Kompetenzen vermittelt, die in vielfältigen beruflichen Tätigkeiten benötigt werden: Die im Studium erworbenen analytischen, theoretischen und methodischen Kompetenzen qualifizieren Sie für Tätigkeiten in Medienanalyse, Kulturvermittlung, Redaktion, Öffentlichkeitsarbeit und digitale Kommunikation.
Aufbau des Studiums
Struktur des Studiengangs
Der Masterstudiengang umfasst insgesamt 120 ECTS, die sich aus 4 Pflichtmodulen (inkl. der Abschlussarbeit) und 8 Wahlpflichtmodulen, aus denen ausgewählt werden kann, zusammensetzen.
Der Stundenplan ist in weiten Teilen flexibel gestaltbar.
Es ist kein Praktikum im Studienverlauf enthalten.
Studienpläne
Das Studium besteht aus folgenden Pflichtmodulen:
MED-MA-M01: Propädeutik der Medienwissenschaft (18 ECTS)
MED-MA-M02: Medienkulturwissenschaft (16 ECTS)
MED-MA-M09: Medienwissenschaftliches Vertiefungsmodul (11–14 ECTS)
MED-MA-M10: Mastermodul (36 ECTS)
Das Studium besteht aus folgenden Wahlpflichtmodulen (zu erfüllen sind 36–39 ECTS):
MED-MA-M03: Sprache – Kultur – Kommunikation (14 ECTS)
MED-MA-M04: Literatur und Medien (12 ECTS)
MED-MA-M05: Medien- und Wissenschaftsgeschichte (13 ECTS)
DH-MA-INT: Introduction to Digital Humanities (6 ECTS)
DH-MA-DIG: Digitalisierung und digitale Gesellschaft (6 ECTS)
DIMAS-MA-GAME: Game Studies (3-18 ECTS)
HCAI-M02: AI Ethics (6 ECTS)
MEI-M-DH: Project in Digital Humanities (12 ECTS)
Modulübersicht
In der Modulbeschreibung ist dargelegt, welche Lehrveranstaltungen sowie Studien- und Prüfungsleistungen im Rahmen der Module zu absolvieren sind. Die Prüfungs- und Studienordnung des M.A. Allgemeine und Vergleichende Medienwissenschaft bildet den rechtlichen Rahmen des Studiums bildet. Beides finden Sie unter:
Rund ums Studium
Foto: UR / Julia Dragan Voraussetzungen
| NC / Auswahlverfahren | nein |
| Voranmeldeverfahren | nein |
| Eignungsverfahren/-prüfung | ja |
| Einstufungstest | nein |
| Fachspezifische Sprachanforderungen | ja |
| Deutsch-Sprachnachweis bei Studierenden mit ausländischen Hochschulzugangsberechtigung | ja |
| Sonstige Anforderungen | ja |
Verbindliche Auskünfte und aktuelle Informationen finden Sie in der Kurzübersicht (öffnet neues Fenster). (nicht barrierefrei) der Studierendenkanzlei oder in der für Sie geltenden Prüfungsordnung.
Details Voraussetzungen
Eignungsverfahren/-prüfung
Die erforderliche fachliche Qualifikation für den M.A.-Studiengang Allgemeine und Vergleichende Medienwissenschaft umfasst
- ein Hochschulabschluss mit mind. 180 ECTS mit einer Abschluss- oder vorläufigen Prüfungsgesamtnote von 2,5 oder besser
- spezifische Kenntnisse und Kompetenzen der Medienwissenschaft im Umfang von 60 ECTS.
Im Rahmen des Eignungsfeststellungsverfahrens wird geprüft, ob diese fachlichen Voraussetzungen erfüllt sind.
Dabei gilt: Zugelassen werden alle Bewerber und Bewerberinnen mit einer Abschluss- oder vorläufigen Prüfungsgesamtnote von 2,5 oder besser und einer Leistungspunktezahl (ECTS) von insgesamt mindestens 60 ECTS in den relevanten Bereichen.
Fachspezifische Sprachanforderungen
Für eine Zulassung zum Masterstudiengang sind Englischkenntnisse auf Niveau B2 (GER) nachzuweisen.
Sonstige Anforderungen
Vorprüfungsdokumentation (VPD) von uni-assist für alle Bewerber/-innen, die ihren ersten Studienabschluss außerhalb Deutschlands absolviert haben.
APS-Bescheinigung (wenn Sie einen Bachelorabschluss aus China, Indien oder Vietnam haben)
Zulassung für Internationals
Studierende mit ausländischer Hochschulzugangsberechtigung oder einem Hochschulstudium, das an einer nicht-deutschsprachigen Einrichtung absolviert wurde, müssen für eine Zulassung zum Masterstudiengan Deutschkenntnisse auf Niveau DSH-2 nachweisen.
Zugang, Bewerbung und Einschreibung
Foto ©iStock.com/mixetto Studienberatung
Fachstudienberatung
Fragen rund um Ihr Studium beantworten Ihnen die verschiedenen Ansprechpersonen des Fachs. Wer für welches Anliegen die richtige Ansprechperson ist, finden Sie im
Weitere Informationen zum Studienbeginn und für Studierende finden Sie unter der
Zentrale Studienberatung
Die Zentrale Studienberatung (ZSB) unterstützt Sie bei allen Fragen rund ums Studium – von der Studienentscheidung, über den Studienverlauf bis hin zum erfolgreichen Abschluss.
Falls erforderlich, vermittelt die ZSB an die entsprechenden Kontaktpersonen weiter.