Veranstaltung: »Modellfälle« und »Modellaffären« Methodologische Überlegungen zur Erforschung von Kollektiven
Zeit: 09:00 Uhr
Ort: Haus der Begegnung, Kaufmanns-Gewölbe
- Veranstaltungsart:
- Konferenz - Symposium – Tagung
- Zielgruppe:
- öffentlich, uni-weiter Kalender
- Veranstaltungssprache:
- Deutsch
- Status:
- mit Anmeldung
- Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften
Wie kommt die empirische sozialwissenschaftliche Forschung zu Aussagen über Kollektive?
Die Tagung greift für eine methodologische Diskussion insbesondere den Begriff des Modellfalls auf. Modellfälle sind "privilegierte Forschungsobjekte" (Monika Krause): Empirisch wird immer wieder ein bestimmtes oder eine bestimmte Art von Kollektiv erforscht, die Erkenntnisse daraus aber verallgemeinert, z.B. Chicago in der Stadtsoziologie, die Ärzteschaft als Modell für professionelle Kollektive oder Frankreich als Paradebeispiel einer "civic nation".
Die Tagung diskutiert solche Modellfälle und fragt, welche Vor- und Nachteile sie für die Erforschung von Kollektivität mit sich bringen.
Veranstaltungsort
Haus der Begegnung, Kaufmanns-Gewölbe
93047 Regensburg
Foto: Stefan Hanke
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Kontakt
Organisation: Prof. Dr. Heike Delitz (heike.delitz@ur.de] und PD Dr. Anna.Lisa Müller (anna-lisa.mueller@uni-bielefeld.de)
Anmeldung (nach Möglichkeit bis 05.11.26) per Mail an: jan.marschelke@ur.de