Gemeinsam mit weiteren Vertreterinnen und Vertretern bayerischer Universitäten und Hochschulen sowie der Amtschefin des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst (StMWK), Frau Stephanie Jacobs, besuchte Präsident Prof. Dr. Udo Hebel mehrere Universitäten und Forschungseinrichtungen in Brasilien.
Auf dem Programm der vom Bayerischen Hochschulzentrum für Lateinamerika (BAYLAT) organisierten Delegationsreise standen zunächst Besuche der Universidade do Estado do Rio de Janeiro (UERJ) sowie der Wirtschaftsuniversität Fundação Getulio Vargas in Rio de Janeiro.
Ein besonderes Highlight war die Unterzeichnung der Verlängerung eines Abkommens mit der Universidade Estadual Paulista „Júlio de Mesquita Filho“ (UNESP) in São Paulo: Seit 2007 ermöglicht dieses studentische Mobilität zwischen der UR und der UNESP. Insbesondere die Gespräche vor Ort zeigten darüber hinaus Anknüpfungspunkte für weitere Kooperationen in Forschung und Lehre, so Präsident Hebel: „Die UNESP zählt zu den Topuniversitäten Lateinamerikas und es freut mich sehr, dass wir unsere langjährige Zusammenarbeit nicht nur fortsetzen, sondern auch intensivieren werden.“
Auf Einladung der Regierung des Bundesstaates São Paulo kam die Delegation im historischen Regierungspalast zudem mit Repräsentantinnen und Repräsentanten aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft zu einem Arbeitstreffen zusammen.
Weitere Vernetzungstreffen mit Vertreterinnen und Vertretern brasilianischer Universitäten und Forschungseinrichtungen – u.a. organisiert vom Deutschen Generalkonsulat in Rio de Janeiro und der Stiftung der Forschungsförderung des Bundesstaates São Paulo (FAPESP) – boten interessante Einblicke in das brasilianische Hochschulsystem, machten gemeinsame Herausforderungen wie die Auswirkungen von KI im Hochschulkontext deutlich und zeigten nicht zuletzt vielseitige Kooperationspotenziale auf.
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