Mobile Endgeräte sind aus dem Arbeitsalltag staatlicher Behörden nicht mehr wegzudenken – vom flexiblen Homeoffice bis hin zur Kommunikation in sicherheitskritischen Einsatzszenarien. Gleichzeitig wachsen mit der Verbreitung mobiler Anwendungen die Anforderungen an Datenschutz und Cybersicherheit erheblich. Genau diese Spannung stand im Mittelpunkt des Fachforums 3.4 auf der PITS 2026 – Public IT Security.
Beim Forum „Von Professorin X lernen – Mobile Kommunikation sicher gestalten" diskutierte Prof. Dr. Maria Leitner gemeinsam mit Expertinnen und Experten über Schutzstrategien für mobile Lösungen in der öffentlichen Verwaltung.
Im Forum diskutierten:
Moderation: Mirjam Klinger, Redakteurin, Behörden Spiegel
- Uwe Hoppenz, Fachbereichsleiter, Operative Prüfung und Kompetenzzentrum 5G/6G, BSI
- Prof. Dr.-Ing. Andreas Noack, Professor, Hochschule Stralsund und Leiter, Institut für sichere mobile Kommunikation
- Prof. Dr. Maria Leitner, Professorin, Fakultät für Informatik und Data Science, Lehrstuhl für KI in der IT-Sicherheit, Universität Regensburg
- Dr. Christoph Erdmann, Geschäftsführer, Secusmart und SVP Blackberry Secure Communications
Prof. Dr. Maria Leitner, Inhaberin des Lehrstuhls für KI in der IT-Sicherheit an der Universität Regensburg, war als Panelmitglied zur PITS 2026 geladen und brachte ihre Expertise im Bereich KI-gestützter Sicherheitsansätze in die Diskussion ein. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei auf der Frage, wie Behörden ihre Resilienz gegenüber Cyberangriffen gezielt stärken können – nicht nur durch technische Schutzmaßnahmen, sondern auch durch regelmäßige Cyberübungen, die Ernstfallszenarien realitätsnah simulieren. Denn erst wenn Abläufe und Verantwortlichkeiten unter Druck erprobt sind, lassen sich Schwachstellen in sicherheitskritischen Prozessen frühzeitig erkennen und beheben.