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Aktuelles: Wer studierte vor mir an der Universität Regensburg? Plakataktion und Web-Ausstellung des Universitätsarchivs machen Universitätsgeschichte sichtbar

Die Universität Regensburg lädt Studierende, Beschäftigte und Interessierte dazu ein, die Geschichte ehemaliger Studierender neu zu entdecken. Mit einer Plakataktion in den Fakultäten und am zentralen Schaukasten am Theater an der Universität sowie einer begleitenden Web-Ausstellung rückt das Universitätsarchiv prägende Persönlichkeiten aus Kultur, Politik und Gesellschaft in den Fokus, die bei uns studiert haben.

23. Juli 2026, von Dana Zehrer & Dr. Andreas Becker

Wer hat eigentlich vor mir an der Universität Regensburg studiert? Dieser Frage geht ein neues Projekt des Universitätsarchivs nach, das nun mit einer campusweiten Plakataktion sichtbar wird. Gleichzeitig ist eine digitale Ausstellung dauerhaft online verfügbar, die Einblicke in die Lebenswege und Leistungen ehemaliger Studierender bietet.

Die Idee für das Projekt entstand aus Seminaren zum Frauenstudium in Bayern, die im Wintersemester 2022/23 sowie im Sommersemester 2023 durchgeführt wurden. Unterstützt wurde die Entwicklung des Vorhabens durch die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten Prof. Dr. Isabella von Treskow und Prof. Dr. Astrid Ensslin. Finanzielle Förderung erhielt das Projekt von der Vizepräsidentin Prof. Dr. Ursula Regener sowie von Prof. Dr. Jenny Oesterle-El Nabbout.

Ziel des Projekts ist es, die Identifikation der Studierenden mit ihrer Universität zu stärken und die vielfältigen Biografien ehemaliger Studierender sichtbar zu machen. Die Plakate, die in den Fakultäten und zentralen Bereichen ausgehängt werden, verweisen auf ausgewählte Persönlichkeiten und ihre Geschichte. Mit einem QR-Code kann man schnell die zugehörige Information im Internet recherchieren. 

Zu den vorgestellten ehemaligen Studierenden zählt auch die Schriftstellerin, Pädagogin und Aktivistin May Ayim, die von 1980 bis 1987 Pädagogik und Soziologie an der Universität Regensburg studierte. Mit ihren Arbeiten über Rassismus und Identität prägte sie den Begriff „afrodeutsch“ entscheidend mit. Anfang Mai wurde auf dem Campus im Foyer des Audimax im Rahmen des Projekts „FrauenOrte“ eine Ehrenplakette für May Ayim (externer Link, öffnet neues Fenster) enthüllt. Die Regensburger Plakette ist bislang die erste öffentlich angebrachte Würdigung dieser Art.

Begleitend zur Ausstellung werden Postkarten verteilt, die die vorgestellten Persönlichkeiten aufgreifen. Weitere Exemplare können über das Universitätsarchiv bezogen werden.

Die digitale Ausstellung „Ehemalige Studierende der Universität Regensburg“ ist ab sofort online verfügbar:
https://www.uni-regensburg.de/universitaet/archiv/ehemalige-studierende-der-universitaet-regensburg (externer Link, öffnet neues Fenster) 

Weitere Informationen sowie Postkarten erhalten Interessierte über das Universitätsarchiv - so lange der Vorrat reicht - unter archiv​(at)​ur.de (öffnet Ihr E-Mail-Programm).

Link zum Universitätsarchiv Regensburg … (externer Link, öffnet neues Fenster)

Die Ausstellung wird unterstützt durch das Projekt „UR – a place to be“ (externer Link, öffnet neues Fenster).

UR | Christina Decker
Maximilian Bock, Vertreter des Studentischen Sprecherrats, sowie Dana Zehrer und Dr. Andreas Becker, beide vom Universitätsarchiv, (v.l.n.r.) vor der Plakatausstellung im Schaukasten am Theater an der UR.
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