Zur Person
Prof. Dr. Ursula Regener ist seit Oktober 2004 Lehrstuhlinhaberin für Neue deutsche Literaturwissenschaft in der Fakultät für Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften. Von April 2020 bis März 2026 war sie als Vizepräsidentin für Internationalisierung und Diversity u.a. auch für die Task force „Campus – a place to be“ zuständig.
Wie lange kennen Sie den Campus der UR schon? Erinnern Sie sich an Ihren ersten Eindruck?
Seit meinem Vorstellungsvortrag im Sommersemester 2004. Es war ein sehr heißer Tag, Kühlung nicht in Sicht und alles wirkte so, als wären die 60erJahre hier angeschmutzt konserviert worden.
Was ist heute Ihr Gesamteindruck?
Das Forum wirkt durch die Umgestaltung gepflegt und einladend. Die Zentralbibliothek hat sehr gewonnen. Nur hat sich in meinem Arbeitsumfeld und den Zugängen dorthin (Zufahrt, Treppenaufgänge, Fenster und Toiletten) in all den Jahren nichts geändert.
Wo ist Ihr Lieblingsort am Campus?
Jeder Ort, der Konzentration ermöglicht – von meinem Büro, über die Bibliothek, die Seminare, die Konzerte im Audimax, die Aufführungen im Studierendentheater bis hin zum Botanischen Garten oder dem Sportzentrum.
Was ist das Beeindruckendste oder Schönste, das Sie in der letzten Zeit am Campus der UR erlebt haben?
Die Illumination der Chanuccia im dichtesten Dezembernebel Ende letzten Jahres, die nur durch den spontanen Einsatz mehrerer Menschen möglich wurde. Und auch die Energie und Konsequenz, mit der die Task force „Campus – a place to be“ Maßnahmen zur Verschönerung identifiziert und umgesetzt hat.
Warum ist für Sie die UR ein „place to be“?
Weil man nur Staunen kann, wie viele Ideen, Begabungen, Erfahrungen und Kompetenzen auf dem Campus zusammenkommen.
Was machen Sie persönlich, um die UR zu einem „place to be“ zu machen?
Als Vizepräsidentin habe ich versucht, dazu beizutragen, dass der Campus internationaler und inklusiver wird. Ansonsten tragen auch regelmäßige Büroputzaktionen, das Aufsammeln von Glasscherben und ähnliche Kleinigkeiten zum Wohlbefinden bei.
Was wünschen Sie sich für den Campus, das ohne großen Bauetat und ohne zusätzliche Personalkosten umsetzbar wäre?
Gut sichtbare Willkommensgrüße an beiden Fassaden vor der Unterführung und keine verklumpten Spinnweben in der Durchfahrt. Und mehr Bewusstsein dafür, dass wir Menschen für unser Umfeld zumindest mitverantwortlich sind.
Und sonst so?
Empfehle ich die Mitmachaktionen des Green Office.
Wir danken Frau Professorin Dr. Ursula Regener für das Gespräch!
UR | Tanja Wagensohn