Ziel der Arbeit ist, in einer ›archäologischen‹ Darstellung die wichtigsten Momente der Rezeption barocker Seicento-Poetiken und ihre jeweilige Konstellation sichtbar zu machen. Der Konzeptismus als weitgehend südeuropäisches Phänomen ist meist aus nationalen Perspektiven heraus oder im Zuge von Einflussgeschichten als ästhetische Strömung im 17. Jahrhundert untersucht worden. Auch die politische Dimension konzeptistischer Poetiken wurde, wenn überhaupt, im einzelsprachlichen Kontext erforscht (etwa Baltasar Gracián und die politische Theorie in Spanien). Durch die genuin romanistische, vergleichende Perspektive soll gerade die transnationale Dimension der Politiken des, nicht zuletzt aber auch jener – z.B. frühaufklärerischen – Politiken gegen den Konzeptismus (etwa Gottsched vs. Tesauro) erfasst werden.
Dr. Jonas Hock
Akad. Rat a.Z.
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