UR Stage Club
Aktuelles Projekt
Vom Marstheater zum Merkurtheater oder von hässlichen Pudeln und lachenden Offizieren
Lessings Nachkriegskomödie „Minna von Barnhelm“ zwischen Raum und Zeit
Vom 26. bis 29. Juli 2026 zeigt daGermanistentheater der Uni Regensburg gemeinsam mit dem UR Stage Clujeweils um 19.30 Uhr eine Neufassung von Gotthold Ephraim Lessings „Minna von Barnhelm oder Das Soldatenglück“ – The Next Generation im Theater an der Uni mit Live-Musik.
Während die Darstellerinnen und Darsteller einer fahrenden Schauspieltruppe angesichts des Zustands der Welt und der Menschheit über die Unmöglichkeit des Spielens debattieren, führen – in einem Paralleluniversum, einer kosmischen Singularität, einem Wurmloch – die fiktiven Figuren aus Lessings „Minna von Barnhelm“ ihr Spiel auf und zwar genau so lange, bis die Truppe beschließt, eben dieses Stück zu spielen.
Zwischen Haltlosigkeit und Unbeschwertheit entspinnt sich so ein schwereloses Spiel inmitten der Verheerungen des Siebenjährigen Krieges; egal ob auf oder hinter dem Mond. Es beginnt eine spannende Reise zwischen Raum und Zeit und der Frage, ob Minna und Tellheim zueinander finden und ob die Schauspieltruppe ihr Publikum findet.
Was ist der Mensch dem Menschen und welche Rolle spielt bei dieser Frage das Spiel? Die Inszenierung des Germanistentheaters und des UR Stage Clubs beantwortet diese Frage spielerisch – mit Musik, Tanz und einer Reise durch Raum und Zeit.
Karten zum Preis von 10€ (ermäßigt 7€) können unter https://stwno.de/de/reservierung (externer Link, öffnet neues Fenster) reserviert werden; Abholung und Bezahlung der Karten erfolgt bis spätestens 19.15 Uhr des Vorstellungstags an der Abendkasse.
Des Weiteren können Karten im Vorverkauf bei Bücher Pustet an der Uni erworben werden.
Zu dem UR Stage Club
Im Sommersemester 2013 wurde mit dem UR Stage Club das kulturelle Angebot der Universität in der Sparte Musiktheater erweitert. Die Produktionen, die in Kooperation mit dem Germanistentheater entstehen, sind das Resultat eines kreativen Auslotens der Musiktheaterästhetik jenseits des klassischen Musicalgenres. Den szenisch-musikalischen Kooperationsprojekten liegt stets die Frage zugrunde, worin der Mehrwert der ästhetischen Hybridform aus Schauspiel und Musik besteht und wie sich die Ausdrucksformen des Sprech- und des Musiktheaters ergänzen und gegenseitig befruchten können.
Kontakt
Dr. Simone Merk