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Area Studies Preis

Forschung in den Area Studies: Preis für herausragende Abschlussarbeiten

Das Center for International and Transnational Area Studies (CITAS) der Universität Regensburg und der Leibniz-WissenschaftsCampus „Europa und Amerika“ schreiben erneut gemeinsam einen Preis für regionalwissenschaftliche Abschlussarbeiten aus. Der Preis, der im vergangenen Jahr zum ersten Mal vergeben wurde, fördert Regensburger Forschung im Bereich der Area Studies. Dieser Forschungsbereich setzt sich mit der Kultur, Sprache, Politik, Gesellschaft, Geschichte, Wirtschaft und den Rechtssystemen unterschiedlicher Regionen auseinander.

Prämiert werden sollen herausragende Master- oder Zulassungsarbeiten, die im Sommersemester 2020, Wintersemester 2020/21 oder Sommersemester 2021 an der Universität Regensburg eingereicht wurden. Der erste Preis ist mit 400 Euro dotiert. Für die beiden zweiten Preise werden je 200 Euro vergeben. Absolvent*innen der Fakultäten SLK, PKGG, Humanwissenschaften (ehem. PPS), Rechtswissenschaft und Wirtschaftswissenschaften können sich bis zum 31. Oktober 2021 bewerben. Neben dem Preisgeld erhalten die Gewinner*innen auch die Chance auf eine Publikation im Blog-Journal „Frictions“ des WissenschaftsCampus. Dort erschienen im Frühling zwei Texte von Jana Stöxen, die für ihre Arbeit über das „Erbe des rumänischen Sozialismus“ 2020 den ersten Preis gewann.

Mit dieser Auszeichnung wird der Ausbau des Forschungsschwerpunkts der Area Studies in Regensburg weiter vorangetrieben. Auch die enge Zusammenarbeit zwischen der Universität und dem Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS) trägt dazu maßgeblich bei.


PREISAUSSCHREIBUNG

Preis des Center for International and Transnational Area Studies und des Leibniz-WissenschaftsCampus „Europa und Amerika in der modernen Welt“ für herausragende Abschlussarbeiten im Bereich Area Studies (Regionalwissenschaften) an der Universität Regensburg

Richtlinien und Ausschreibung vom 7. Juli 2021

Es werden im Jahr 2021 bis zu drei Preise (1. Preis in Höhe von 400 Euro, zwei 2. Preise in Höhe von jeweils 200 Euro) für im Bereich der Area Studies (Regionalwissenschaften) angefertigte Abschlussarbeiten (Masterarbeiten, Zulassungsarbeiten bzw. Studienarbeiten – keine Bachelorarbeiten) verliehen. Ziel der Verleihung ist die öffentliche Anerkennung herausragender wissenschaftlichen Leistungen von Studierenden und die Förderung der Beschäftigung mit den Area Studies an der Universität Regensburg.

Die Area Studies (Regionalwissenschaften) beschäftigen sich mit Kultur, Sprache, Politik, Gesellschaft, Geschichte, Wirtschaft und Rechtssystemen in unterschiedlichen Weltregionen und auch in kleineren Regionen. Die inter- und multidisziplinären Ansätze der Area Studies können sich auf eine Region konzentrieren oder mehrere Regionen vergleichen. Immer öfter stehen dabei auch die Verbindungen und Verflechtungen zwischen Regionen im Mittelpunkt der Area Studies-Forschung. Nordamerika, Lateinamerika, Ost-, Südost-, West- und Südeuropa, wie auch die Verbindungen dieser Räume zur Globalität, bilden den Schwerpunkt in der regionalwissenschaftlichen Forschung und Lehre an der Universität Regensburg. Besonders begrüßen wir Arbeiten, die sich mit Beziehungen, Transfers und Verflechtungen unterschiedlicher Regionen beschäftigen.

Alle Studierenden relevanter Fachrichtungen der Fakultäten SLK, PKGG, Humanwissenschaften (ehem. PPS), Rechtswissenschaft und Wirtschaftswissenschaften, die im Sommersemester 2020, Wintersemester 2020/21 oder Sommersemester 2021 ein Lehramts-, Master-, bzw. Jurastudium abgeschlossen haben, können sich bis zum 31. Oktober 2021 auf den Preis bewerben. Bewerbungen sind sowohl über eine Selbstnominierung als auch die Nominierung durch die Betreuer*innen der eingereichten Abschlussarbeiten möglich.

Für die Bewerbung sind folgende Dokumente in der deutschen oder englischen Sprache elektronisch an die Geschäftsführung von CITAS (Dr. Paul Vickers, citas@ur.de) zu senden:

  1. die endgültige Version der eingereichten Abschlussarbeit mit Abstract;
  2. die Gutachten zur Abschlussarbeit;
  3. eine Begründung der besonderen Qualität der nominierten Arbeit und ihrer Bedeutung für die Area Studies (max. 1 Seite); diese Begründung kann durch die*den Betreuer*in der Arbeit oder – im Falle einer Selbstnominierung – durch die*den Studierende*n selbst verfasst sein;
  4. ein Notentranskript (ggf. auch vom BA-Studium);
  5. ein Lebenslauf der*des für den Preis Vorgeschlagenen.

Der Preis wird im Laufe des Wintersemesters 2021/22 bei einer Veranstaltung des CITAS und des WissenschaftsCampus verliehen. Die Preisträger*innen erhalten eine Urkunde sowie ein Preisgeld. Für die ausgezeichneten Arbeiten wird die Möglichkeit einer Publikation im Rahmen des Blog-Journals „Frictions“ des Leibniz-WissenschaftsCampus geprüft.

Die Bewerbungen werden von einer Preiskommission bewertet. Die Preiskommission setzt sich aus den Mitgliedern des Vorstands von CITAS und des Leibniz-WissenschaftsCampus sowie aus Mitgliedern des Beirats von CITAS und der Lenkungsgruppe des Leibniz-WissenschaftsCampus zusammen. Die eingegangenen Bewerbungen werden vertraulich behandelt.

Falls keine preiswürdige Arbeit vorliegt, verfällt der Preis für das Jahr 2021. Falls keine drei preiswürdigen Arbeiten vorliegen, darf die Kommission die Preisgelder anders verteilen.

Der Preis wird ohne Rechtspflicht im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel verliehen. Der*die Zahlungsempfänger*in wird hiermit auf die Verpflichtung hingewiesen, dass er*sie für die ordnungsgemäße Versteuerung dieser Einnahmen verantwortlich ist. Der Rechtsweg gegen die Entscheidung der Kommission ist ausgeschlossen.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an den Geschäftsführer des CITAS und Koordinator des Leibniz-WissenschaftsCampus Dr. Paul Vickers (E-Mail citas@ur.de, Telefon 0941 943-5964).


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Email: citas@ur.de

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