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Schreibretreat Kloster St. Josef in Neumarkt 2026

Die vorlesungsfreie Zeit hält für unsere Mitglieder jedes Jahr die Möglichkeit bereit, sich für unsere beliebten Schreibretreats anzumelden. 

Mit einer fünfköpfigen Gruppe waren wir im September im Kloster St. Josef in Neumarkt und haben fleißig an usneren Dissertationsprojekten gearbeitet. 

Was ist ein Schreibretreat im Kloster?

Unser Schreibretreat im Kloster richtet sich an alle PUR-Mitglieder, die die Möglichkeit nutzen wollen, ein paar Tage in vollkommener Abgeschiedenheit zu verbringen, was optimale Bedingungen für konzentriertes Arbeiten schafft.

Mit den Schreibretreats bietet das PUR seinen Mitgliedern die Möglichkeit, in einer kleinen exklusiven Gruppe und in ruhiger Umgebung gemeinsam und jede:r für sich, konzentriert an der Diss zu arbeiten. Das PUR übernimmt dabei die Raummiete und Übernachtungskosten. Für Teilnehmende fällt dadurch nur ein kleiner Eigenanteil von circa 100€ an.

Das PUR stellt dieses Angebot seinen Mitglieder zwei Mal im Jahr und informiert über den Mailverteiler, wenn man sich für die exklusiven Plätze bewerben kann. Da es sich um ein sehr beliebtes Angebot handelt, werden die Plätze nach dem first come first served-Prinzip vergeben.

Ablauf vor Ort: Wir starten mit einem kurzen, gemeinsamen Kick-Off in den Tag, arbeiten gemeinsam, reflektieren unsere Leistung und unsere Ziele in einer gemeinsamen Abendrunde. Das Ziel des gemeinsamen Aufenthalts ist es, sich gegenseitig zu motivieren, aber auch Wissen zu stärken und Erfahrungen zu teilen, die uns beim weiteren Arbeiten an unseren Projekten helfen.

Wichtig: Obwohl der Titel suggeriert, dass hier ganz klassisch nur geschrieben wird, sind ausdrücklich alle Doktorand:innen eingeladen – auch wenn ihr gerade am Recherchieren, Lesen oder Exzerpieren etc. seid. Es gibt keine Voraussetzungen oder Zwänge; jede:r ist herzlich willkommen!

Rückblick & Eindrücke

Für unsere Schreibretreats gibt es keine festen Vorgaben, wie alles ablaufen soll. Das PUR organisiert die Reservierung und Bereitstellung eines Seminarraums, um gemeinsam zu arbeiten, alles andere legt die Gruppe jeweils für sich selbst fest und passt alles an die individuellen Bedürfnisse an. 

Für unsere Gruppe im Kloster St. Josef in Neumarkt beispielsweise hat sich folgender Tagesablauf etabliert: 

  • “Kernarbeitszeit” von 09 bis 20 Uhr
  • jeweils einstündige gemeinsame Essenspausen am Mittag und am Abend
  • eine Yogapause am Nachmittag
  • Spazierpausen nach Bedarf
  • und in gemeinsamen abendlichen Spielrunden die grauen Zellen und die Lachmuskeln zum Tagesabschluss nochmal richtig fordern 

Um dabei die individuellen Ziele im Blick zu halten und Erfolgserlebnisse zu visualisieren, hat diese Gruppe auf ein Kanban-Prinzip gesetzt und Aufgaben in einzelne Arbeitsschritte heruntergebrochen, auf Karten geschrieben und sich pro Tag eine handhabbare Anzahl an Aufgaben zum Ziel gesetzt. Da das Umhängen dieser Karten in das Feld “erledigt” stets mit Applaus der anderen Teilnehmer:innen verbunden war, sorgten diese Zwischenerfolge stets für eine extra Motivation.

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