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Gender Lectures Regensburg

In der Vortragsreihe "Gender Lectures Regensburg" präsentieren Gastreferent*innen gesellschaftsrelevante Themen der Gender Studies. Im Anschluss findet ein Get-together aller ZGK-Studierender, ZGK-Lehrender sowie an den Gender Studies interessierten Personen statt. Die Reihe wird vom Zusatzstudium Genderkompetenz organisiert und basiert auf einer Kooperation zwischen OTH Regensburg und Universität Regensburg.

Nächster Termin im Sommersemester 2026.

Sie möchten ein Thema oder eine*n Wissenschalfter*in für die Gender Lecture Regensburg vorschlagen? Dann melden Sie sich gerne mit einer kurzen Mail an zgk[at]ur.de(öffnet Ihr E-Mail-Programm) bei uns. Wir freuen uns auf Ihre Ideen.

Kontakt:

Dr. Nicole Cucit

Koordination Zusatzstudium Genderkompetenz (ZGK)

zgk(at)ur.de (öffnet Ihr E-Mail-Programm) (öffnet Ihr E-Mail-Programm)

0941-943 3867

Bisherige Gender Lectures (UR und OTH R)

Am 16.12.2025, 17:15 -18:45 Uhr, sprach Lea Susemichel (Autorin, Journalistin, Lehrbeauftragte) über “Feministische Solidaritäten”.

Abstract des Vortrages: Es gibt nicht den Feminismus, es gibt viele Feminismen und Feminist*innen, was Differenzen und oft Dissonanzen mit sich bringt. Das hat nicht nur in der Geschichte der Frauenbewegungen zu identitätspolitischen Spaltungen geführt, es erschwert auch gegenwärtig Allianzen, die wir angesichts des gewaltigen politischen Backlashs aber so dringend bräuchten. Wie lässt sich trotz der vielen feministischen Konfliktlinien Solidarität herstellen?
Indem wir anerkennen, dass es nicht Gemeinsamkeiten sein müssen, die solidarisches Handeln motivieren. Im Gegenteil: Feministische Solidarität bildet sich oft konfliktiv, sie ist eine unbedingte Solidarität, die sie sich auch mit Menschen solidarisiert, mit denen uns keine gemeinsame Geschichte oder eine zugeschriebene Identität verbindet. Sie ist eine „Kampfsolidarität“ und das nicht nur im Sinne einer „solidarity against“, die sich geschlossen gegen Unmenschlichkeit und Ungleichheit richtet, sondern die auch innerhalb der eigenen Reihen für mehr Gerechtigkeit kämpft. Solidarität ist dabei immer ein reziproker, also ein wechselseitiger Prozess des Aufbaus neuer Beziehungen, der alle Beteiligten verändert – ein tiefgreifend transformativer Prozess.

Im Anschluss an den Vortrag fand ein Get-Together mit den Gästen und mit der Referentin statt.


Am 14.7.2025, 16-18 Uhr, sprach PD Dr. Gabriele Dietze, HU Berlin, über Strongmen und Tradwives. Rechtspopulistische Familien- und Sexualpolitik. Der Vortrag fand im H25 (Vielberth-Gebäude) statt.

Aus dem Vortrag ist ein Beitrag für den UR-ScienceBlog entstanden: Tradwives und Strongmen - ScienceBlog Universität Regensburg(externer Link, öffnet neues Fenster) (externer Link, öffnet neues Fenster) (Autorin: Dr. Tanja Wagensohn).

Im Anschluss an den Vortrag fand ein Get-Together mit den Gästen und mit der Referentin statt.


Am 18.6.2024, 18:30-20:30 Uhr sprach Prof. Dr. Clarissa Rudolph, OTH Regensburg, über „Re-Traditionalisierung, Sexismus und Anti-Feminismus. Bestandsaufnahmen aus Deutschland und Europa". In diesem Vortrag wurden die zunehmenden Anfeindungen gegen Frauen, LGBTQI+, Gleichstellungsakteurinnen und Feministinnen aufgezeigt und systematisiert. Dabei ging sie auf die problematischen Entwicklungen sowohl in Deutschland als auch in Europa ein und thematisierte Gegenstrategien.

Im Anschluss an den Vortrag fand erneut ein sehr gut besuchtes Get-Together mit allen Gästen statt.

Hier (externer Link, öffnet neues Fenster) (externer Link, öffnet neues Fenster)finden Sie das Plakat zur Veranstaltung.


Am 23.11.2023, 16:15 Uhr, H6, eröffnete Dr. Dorothee Beck, Philipps-Universität Marburg, die Vortragsreihe „Gender Lectures Regensburg“. Im Kontext des Internationalen Tags zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen referierte sie zum Thema „Geschlechtsbasierte Gewalt in der Politik – Ein feministischer Blick auf ein wenig beforschtes Problem“.

Im Vortrag wurde der Zusammenhang zwischen Gewalt und Geschlecht im Deutschen Bundestag belichtet. Um dieses Problem zu fassen, analysierte Dr. Beck anhand verschiedener Konzepte das Spannungsverhältnis zwischen Gewalt und geschlechtsbasierter Ungleichheit im politischen Alltag. Dabei stellte sie unter Hinzunahme verschiedener Beispiele den Bezug zu Gewaltforschung, Antifeminismus und Demokratietheorie her und diskutiert intersektionale Verschränkungen von Geschlecht mit anderen Ungleichheitsdimensionen.

Im Anschluss an den sehr gut besuchten Vortrag fand ein Get-together statt.
 

Hier(externer Link, öffnet neues Fenster) (externer Link, öffnet neues Fenster) finden Sie das Plakat zur Veranstaltung.

Plakate der vorherigen Gender Lectures

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