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Emotionen in der Beschäftigung mit Nachhaltigkeitsthemen

Im Kontext von Bildung für nachhaltige Entwicklung wird zunehmend der Umgang mit nachhaltigkeitsbezogenen Emotionen bei jungen Menschen erforscht (EMESER)

Das internationale Netzwerk EMESER (Emotions in Environmental and Sustainability Education Research) (externer Link, öffnet neues Fenster) möchte Forschende zusammenbringen, die sich mit Fragen des Auftretens, der Thematisierung und der pädagogischen Begleitung von Emotionen bei Bildungs- und Lernprozessen im Kontext von Nachhaltigkeit beschäftigen. Neben regelmäßigen Treffen ist dazu ein internationales Symposium im April 2025, ein Special Issue sowie eine Synthese des Forschungsstandes geplant.

Projektmitarbeitende ist Sissy Kreid.


Emotions in Environmental and Sustainability Education

Special Issue mit Beteiligung der UR 

Emotionen rücken in der Umwelt- und Nachhaltigkeitsbildung (Environmental and Sustainability Education, ESE) zunehmend ins Zentrum wissenschaftlicher und pädagogischer Auseinandersetzungen. Angesichts globaler Krisen wie dem Klimawandel stehen Lernende und Lehrende vor intensiven emotionalen Erfahrungen, die sowohl Engagement und Handlungsfähigkeit fördern als auch Überforderung, Rückzug oder Ambivalenzen auslösen können. Forschungsergebnisse zeigen dabei ein komplexes und teils widersprüchliches Bild, das eine vertiefte bildungswissenschaftliche Auseinandersetzung erforderlich macht. 

Das Special Issue „Emotions in Environmental and Sustainability Education – Theoretical, Methodological, and Empirical Developments“ verfolgt das Ziel, bestehende Forschung zu Emotionen in der ESE systematisch zu bündeln, theoretisch weiterzuentwickeln und neue Perspektiven für Forschung und Praxis aufzuzeigen. Im Fokus stehen insbesondere erziehungswissenschaftliche Zugänge, die Emotionen als Teil von Lern‑, Bildungs- und Sozialisationsprozessen in formalen, non-formalen und informellen Lernkontexten untersuchen und individuelle, kollektive sowie gesellschaftliche Dimensionen in Beziehung setzen. 

Die Universität Regensburg ist als Teil des internationalen Forschungsnetzwerks EMESER (Emotionen und Nachhaltigkeit in Bildungsprozessen) am Editorial Team dieses Special Issues beteiligt. Damit bringt die UR ihre Expertise zu Emotionen, Bildung und Nachhaltigkeit aktiv in die Weiterentwicklung dieses noch jungen Forschungsfeldes ein und stärkt den internationalen wissenschaftlichen Austausch zwischen Forschung und pädagogischer Praxis. 

Weitere Informationen zum Special Issue und zu den inhaltlichen Schwerpunkten sind hier abrufbar.  (externer Link, öffnet neues Fenster)

Auwald-Bereich im Botanischen Garten der Universität Regensburg Foto: UR/Katrin Groß
Auwald-Bereich im Botanischen Garten der Universität Regensburg

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