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Kultur der Nachhaltigkeit an Hochschulen – Transfer

Hochschulen in Gesellschaft – Realexperimente transformativer Lern- und Forschungsprozesse für eine Kultur der Nachhaltigkeit an Hochschulen – Transferphase (KuNaH-T)

Das vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) geförderte Verbundvorhaben Hochschulen in Gesellschaft – Realexperimente transformativer Lern- und Forschungsprozesse für eine Kultur der Nachhaltigkeit an Hochschulen (KuNaH) startet in die zweite Förderphase und widmet sich dem Transfer der Ergebnisse (KuNaH-T).

In der ersten Projektphase (2022-2025) wurde ein konzeptionelles Verständnis einer Kultur der Nachhaltigkeit an Hochschulen theoretisch und empirisch erarbeitet sowie potenzielle Transformationspfade in Richtung Nachhaltigkeit erforscht. Zudem wurden so genannte Realexperimente mit verschiedenen Statusgruppen an den fünf beteiligten Hochschulen durchgeführt.

Kultur der Nachhaltigkeit wird verstanden als eine gelebte Praxis der Nachhaltigkeit bezogen auf formelle und informelle Prozesse im Bereich von Grundannahmen, Zielen, Regelsystemen und systemischen Rahmenbedingungen. Dieses zugrundeliegende Arbeitsverständnis wurde empirisch fundiert durch ein systematisches Literaturreview erarbeitet.

In der Transferphase (2026-2027) werden diese Ergebnisse und Instrumente nun an den beteiligten Hochschulen verstetigt und weiteren Hochschulen zugänglich gemacht. Es sind fünf Transfermodule vorgesehen, die sich ergänzen und ein Portfolio an Informationen, Material, Beratung, Schulung, Begleitung, Maßnahmen und Handlungsempfehlungen bereitstellen, die für Hochschulen passgenau kombiniert werden können, so dass organisationale Change-Prozesse in Richtung Nachhaltigkeit gelingen. Mitarbeitende der Universität Regensburg werden dabei ein Selbstevaluationstool für Kultur(en) der Nachhaltigkeit entwickeln.
Im Verbund arbeiten die Eberhard-Karls-Universität Tübingen, die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, die Leuphana Universität Lüneburg, das Karlsruher Institut für Technologie und die Universität Regensburg zusammen.

Projektmitarbeitender ist Tobias Mohr.

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