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Reflexive Monitoring in Action

Der Ansatz des Reflexive Monitoring in Action (RMA) ist ursprünglich in der Nachhaltigkeitsforschung als eine Methode zur Reflexion und Begleitung systemischer Innovationsprozesse in multisektoralen Netzwerken entstanden.

Es ermöglicht Akteuren, ihre Rollen, Routinen und Ziele kritisch zu hinterfragen und zu verbessern. Dies ist für BNE von zentraler Bedeutung, da die Stärkung von Nachhaltigkeit und BNE in einem Bildungssystem komplexe Kooperationen und fortlaufende Anpassungen der Strategien unterschiedlicher Akteure verlangt, welche durch systematische Reflexion wirksam unterstützt werden können. Im Rahmen des Projekts ist ein internationaler Experten-Workshop geplant, der insbesondere die Anpassung der RMA-Methoden an unterschiedliche Anwendungsbereiche und deren spezifische Herausforderungen thematisieren wird. Weiterhin soll eine gezielte Schulung der Mitglieder des BNE-Monitoring-Teams am Institut Futur der Freien Universität Berlin erfolgen. Zusätzlich werden weitere RMA-basierte Workshops mit Gremien aus dem nationalen BNE-Prozess und weiteren Netzwerken geplant, welche wissenschaftlich begleitet und evaluiert werden sollen. Im Anschluss werden die Ergebnisse und methodische Erfahrungen wissenschaftlich publiziert.

Projektmitarbeitende ist Sissy Kreid.

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