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Forschung

Im Bereich der Forschung entwickelt der Lehrstuhl für Educational Data Science neue quantitative Methoden und befasst sich mit der methodischen Umsetzung und der Auswertung bildungs- und unterrichtsbezogener Projekte.

laufende Forschungsprojekte

  • BYLES

    Bayerisches Lesescreening

  • FALKO-PV

    Fachspezifische Lehrkraftkompetenzen – Prädiktive Validierung

    Ein Dozent im Gespräch mit einer Gasthörerin
  • FiLBY-SEK

    Fachintegrierte-Leseförderung Bayern - Sekundarstufe

  • URquality

    Einflussfaktoren auf Studienerfolg an der Universität Regensburg

    Studierende gehen über das Forum am Campus der Universität Regensburg.

BYLES

Bayerisches Lesescreening

FALKO-PV

Fachspezifische Lehrkraftkompetenzen – Prädiktive Validierung

Ein Dozent im Gespräch mit einer Gasthörerin

FiLBY-SEK

Fachintegrierte-Leseförderung Bayern - Sekundarstufe

URquality

Einflussfaktoren auf Studienerfolg an der Universität Regensburg

Studierende gehen über das Forum am Campus der Universität Regensburg.

abgeschlossene Forschungsprojekte

WRITE

WRITE

WRITE ist ein Programm, das junge Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler im Publikationsprozess unterstützt. Interdisziplinäre Teams arbeiten über ein Jahr an einem gemeinsamen englischsprachigen Artikel und werden von Expertinnen und Experten bis zur Publikation begleitet.

Weitere Informationen zu WRITE finden Sie hier.

Ansprechpersonen: Nina Wunder, Maria Hofrichter, Prof. Sven Hilbert

ADELE

ADELE (Adaptives digitales Erfassen von Lesekompetenz):

Das Projekt ADELE hat zum Ziel, einen digitalen Leseverstehenstest zu entwickeln, bei dem sowohl Aufgabenschwierigkeit, Textschwierigkeit, als auch das Leistungsniveau der Schülerinnen und Schüler berücksichtigt wird. (im Auftrag von Klett/Jungösterreich)

FALKO - Latein

FALKO-Latein

Auf Basis der theoretischen Konzeptualisierung in Anlehnung an die Wissenstaxonomie Shulmans und deren Modellierung in der COACTIV-Studie (externer Link, öffnet neues Fenster) wurde im Projekt FALKO-Latein, das in die interdisziplinäre Forschungsgruppe FALKO  (Fachspezifische Lehrerkompetenzen) eingebunden ist, qua domänenspezifischer Operationalisierung ein Testinstrument zur Erfassung des Fachwissens sowie des fachdidaktischen Wissens von (angehenden) Lehrkräften entwickelt und validiert. Die damit erhobene umfassende Hauptstichprobe aus Lehramtsstudierenden und Lehrkräften gewährt erstmals empirische Einblicke in den Erwerbsprozess sowie die Struktur des lateinspezifischen Professionswissens und kann Indizien für langfristige Optimierungsmöglichkeiten der fachbezogenen Lerngelegenheiten während der unterschiedlichen Phasen der Lehramtsausbildung bieten. Zahlreiche zentrale Ergebnisse sind bereits in einem projekteigenen Sammelband (externer Link, öffnet neues Fenster) sowie in weiteren Artikeln veröffentlicht.

Ansprechpartner innerhalb der Arbeitsgruppe: Dr. Alfred Lindl

in Kooperation mit Harald Kloiber

FILBY

Fachintegrierende Leseförderung Bayern (FiLBY)

Ziele des Projekts sind die Entwicklung und Erprobung eines Instrumentariums zur systematischen Diagnose und Förderung der Lesekompetenz (Leseflüssigkeits- und Lesestrategietraining FiLBY) zum Einsatz an bayerischen Grundschulen ab dem Schuljahr 2018/2019 durch den Lehrstuhl für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur an der Universität Regensburg, eine wissenschaftliche Begleitforschung zur Frage der Nachhaltigkeit des Instrumentariums sowie die Entwicklung eines E-Tutorials für Grundschullehrkräfte zum unterrichtlichen Einsatz von FiLBY in den Jahrgangsstufen 2 bis 4.

Ansprechpersonen innerhalb der Arbeitsgruppe: Laura Simböck, Prof. Sven Hilbert

in Kooperation mit Dr. Johannes Wild, Prof. Anita Schilcher

KOLEG 1: FALKE

FALKE (Fachspezifische Lehrerkompetenzen im Erklären)

Obwohl die Kompetenz des Erklärens landläufig für erfolgreichen Unterricht als zentral gesehen wird, ist sie in der fachdidaktischen Literatur der verschiedenen Unterrichtsfächer weitestgehend ausgeblendet und auch bislang kaum Gegenstand systematischer universitärer Lehrangebote.

Ziel von FALKE ist es, das Konstrukt des Erklärens in verschiedenen Unterrichtsfächern vertieft empirisch zu untersuchen und die Erklärkompetenzen von Lehramtsstudierenden in speziell konzipierten Seminaren gezielt zu verbessern.

Weitere Informationen zum Projekt FALKE finden Sie hier.

Ansprechpartner innerhalb der Arbeitsgruppe: Dr. Alfred Lindl, Mario Frei, Prof. Sven Hilbert

KOLEG 2

KOLEG 2 (Kooperative Lehrkräftebildung Gestalten)

Unter der Leitlinie, Lehrerinnen- und Lehrerbildung kooperativ und mit reflektiertem Theorie-Praxis-Bezug zu gestalten, verfolgt KOLEG2 das Ziel, Regensburg zu einem Ort zukunftsgerichteter Lehrkräftebildung aus einem Guss auszubauen. Entscheidend für einen nachhaltigen Innovationsschub sind eine intensive Vernetzung mit Partnerinnen und Partnern der Bildungslandschaft, eine enge transdisziplinäre Zusammenarbeit sowie gemeinsam getragene Verantwortlichkeit innerhalb der Hochschule.

Weitere Informationen zum Projekt KOLEG 2 finden Sie hier.

Ansprechpartnerinnen innerhalb der Professur: Maria Hofrichter, Lena Schiestel

KOLEG 2: FALKE-e

KOLEG 2: FALKE-e

FALKE 2 (Fachspezifische Lehrerkompetenzen im Erklären)

Informationen zur Maßnahme FALKE 2

Ansprechpartner innerhalb der Professur: Prof. Sven Hilbert, Jonas Hauck

L-DUR

L-Dur (Lehrkräftebildung Digital an der Universität Regensburg):

L-DUR bringt eine digitale Note in die Lehrkräftebildung. Das Projekt adressiert die Schwerpunkte „Theorie-Praxis-Verknüpfung“ und „Lernkontexte in der Lehrkräftebildung“ und schafft eine digitale Plattform für Kooperation und Kollaboration zwischen Universität und Schule.

Durch orts- und zeitunabhängige Zusammenarbeit zwischen Schulen und Universität, Lehrkräften und Schülerinnen/ Schülern sowie Bildungswissenschaftlerinnen und Bildungswissenschaftler entsteht durch L-DUR eine neue Tonart der Lehrkräftebildung. Bis zum Herbst 2023 arbeiten fünf Maßnahmen in Zusammenarbeit mit Projektmitarbeitenden mit Informatikhintergrund an Konzepten zur Lehrkräfteausbildung im Bereich Digitalisierung.

Weitere Informationen zum Projekt L-DUR finden Sie hier.

Ansprechpersonen innerhalb der Arbeitsgruppe: Prof. Sven Hilbert, Xuefeng Hao

L-DUR: FALKE-digital

FALKE-digital (Fachspezifische Lehrerkompetenzen im Erklären):

Professionelle Erklärkompetenz E-Learning

FALKE-digital richtet den Fokus auf die Produktion und Wirksamkeit von Erklärvideos und soll somit die Förderung und Untersuchung von digitalen Professionalisierungsprozessen vorantreiben.

Obwohl Schülerinnen und Schüler digitale Angebote wie Erklärvideos auf Onlineplattformen bereits in großer Zahl zum eigenständigen Lernen nutzen, ist sehr wenig über die Wirksamkeit von Erklärvideos im schulischen Kontext bekannt. Auch ist wenig über die Faktoren bekannt, die ein effektives Lehren und Lernen mit Erklärvideos ermöglichen.

Weitere Informationen zur Maßnahme FALKE-digital finden Sie hier.

Ansprechpartner innerhalb der Arbeitsgruppe: Mario Frei, Prof. Sven Hilbert

L-DUR: SSE

L-DUR: SSE (Schriftspracherwerbsdidaktik optimiert und effektiviert erlernen):

Die Maßnahme SSE erprobt und evaluiert in Zusammenarbeit mit allen drei Phasen der Lehrkräftebildung ein digitales Diagnose-Förder-Tool zur adaptiven Gestaltung von Lernprozessen. Das Tool erfasst die individuelle (Recht-)Schreibentwicklung und das Lernverhalten von Grundschüler*innen. Machine Learning-Algorithmen stimmen Schreib(teil-)­leistungen und lernbezogene Einflussfaktoren wie Motivation, kognitive Aktivierung sowie Time-on-Task als Basis für eine (teil-)automatisierte Aufgabenauswahl und -sequenzierung aufeinander ab. Während der Erprobungs- und Evaluierungsphasen werden Studierende, Referendar*innen und Lehrkräfte in einer partizipativ-symbiotischen Bottom-up-Strategie eingebunden, indem sie das Tool einsetzen, Entwicklungen der Schüler*innen datenbasiert beobachten, die maschinelle Einordnung von Rechtschreibfehlern und Lernverhalten supervidieren sowie maschinell erzeugte Förderempfehlungen als Expert*innen bewerten.

LatEYEn

LatEYEn: Eyetracking-Studie zu Wahrnehmungsprozessen und zur Strategieanwendung bei der übersetzungsorientierten Lektüre

Obwohl Übersetzen eine der Hauptaktivitäten im altsprachlichen Unterricht ist und Schülerinnen und Schüler oftmals vor große Herausforderungen stellt, existiert hierzu bislang kaum fachdidaktische Forschung. Dieses Desiderat greift die vorliegende interdisziplinäre Kooperation auf, untersucht vor dem theoretischen Hintergrund des Experten-Novizen-Paradigmas erstmalig mithilfe von Eyetracking unbewusste Wahrnehmungsmuster und kognitive Strategien während des De-und Rekodierungsprozesses vom Lateinischen ins Deutsche und betrachtet diese auch im Zusammenhang mit erfolglosen und -reichen Übersetzungsleistungen. Zu erwarten sind Erkenntnisse für die Expertiseforschung im Bereich Fremdsprachen sowie didaktische Hinweise und Konsequenzen für den altsprachlichen Unterricht.

Ansprechpartner innerhalb der Professur: Dr. Alfred Lindl

in Kooperation mit Dr. Helen Jossberger

PETRA

PETRA (Personalisierte Therapie bei Rheumatoider Arthritis) 

Das Projekt richtet sich an Patientinnen und Patienten (Pts) mit RA, die ihr Verhalten gesundheitsfördernd ändern und ihre Lebens- und Gesundheitskompetenz aktiv verbessern möchten. PETRA soll ihnen helfen, die mit ihrer Krankheit einhergehenden Gefühle – z.B. Angst, Ärger, Depression, Zweifel und Überdruss – in ihrer täglichen Lebens- und Arbeitswelt gesundheitsfördernd und selbstbestimmt zu steuern. Ein neunmonatiges Interventionsprogramm mit einer Nachhaltigkeitsphase soll die emotionalen und sozialen Kompetenzen der Teilnehmenden stärken und ihre Problemlöse-Kompetenzen verbessern.

Weitere Informationen zum Projekt PETRA finden Sie hier (externer Link, öffnet neues Fenster).

Ansprechpartner innerhalb der Arbeitsgruppe: Stefan Coors, Prof. Sven Hilbert

PETRA 2.0

PETRA 2.0 – Personalisierte Therapie bei Rheumatoider Arthritis (PETRA 2.0) basierend auf dem Modell der Psychoneuroimmunologie

Das Projekt hat zum Ziel, bei Patientinnen und Patienten mit rheumatoider Arthritis das gesundheitsfördernde Verhalten zu verbessern, die Lebens- und Gesundheitskompetenz zu stärken und dadurch Immunologie und Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen. Betroffene sollen die mit ihrer Krankheit einhergehenden Gefühle – z. B. Angst, Ärger, Depression, Zweifel und Überdruss – in ihrer täglichen Lebens- und Arbeitswelt selbstbestimmt steuern lernen. Dazu wurde ein neunmonatiges Interventionsprogramm mit einer Nachhaltigkeitsphase konzipiert. Basierend auf der Psychoneuroimmunologie (PNI) wurden insgesamt zwölf Interventionsmodule entwickelt, die sich auf unterschiedliche Aspekte des täglichen Lebens fokussieren, u. a. den Umgang der Patientinnen und Patienten mit Stress und Emotionen. Mit dem Training werden die emotionalen und sozialen Kompetenzen der Teilnehmenden gestärkt und Problemlösungsstrategien erarbeitet. Psychoneuroimmunologisch gesehen sollen dadurch Immunstörung und Krankheitsaktivität langfristig positiv beeinflusst werden.

Weitere Informationen zum Projekt PETRA 2.0 finden Sie hier (externer Link, öffnet neues Fenster).

Ansprechpersonen innerhalb der Professur: Nina Wunder, Prof. Sven Hilbert, Sebastian Rohr

Regensburger Stimmtraining (ReSt)

Regensburger Stimmtraining: Ein Präventionsprojekt zur Achtsamkeit und Stimme für Personal an bayerischen staatlichen Schulen

Lehrkräfte sehen sich mit hohen Anforderungen an den Stimm- und Sprechapparat konfrontiert. Im Unterschied zu anderen Berufsgruppen (Schauspieler:innen, Sänger:innen) werden Lehrkräfte in Bayern jedoch nicht auf ihren stimm- und sprechintensiven Beruf vorbereitet. Die Folge ist, dass die Prävalenz von Stimmstörungen in der Berufsgruppe der Lehrkräfte im Vergleich zu Nicht-Lehrkräften deutlich erhöht ist. Folglich sollte der Prävention von Stimmstörungen für staatliches Schulpersonal in Bayern eine besondere Bedeutung beigemessen werden.

An der Universität Regensburg wird durch eine inter- und transdisziplinäre Zusammenarbeit eine App entwickelt und evaluiert. Diese bietet den Lehrkräften Selbstreflexions- und Trainingsmöglichkeiten zu den Bereichen Körper und Haltung, Atmung, Phonation, Artikulation und Stimmhygiene.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Ansprechpartner: Jonas Hauck

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