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Liebe Eltern, liebe Erziehungsberechtigte,

schön, dass Sie Interesse an unserem Forschungsprojekt haben!
Auf dieser Internetseite finden Sie die wichtigsten Aspekte der Studie – insbesondere Informationen über die Ziele und den Ablauf.
Wenn Sie Interesse an der Teilnahme haben, lesen Sie bitte die Informationen sorgfältig und gewissenhaft durch. Bei Fragen zur Studie können Sie sich jederzeit gerne an uns wenden.

Was ist unser Ziel?

In dem Projekt „BiViS“ möchten wir gerne mehr darüber erfahren, was zu einem Schulwechsel von der allgemeinen Schule an die Förderschule von Schülerinnen und Schülern mit geistiger Behinderung geführt hat. Dabei interessieren wir uns für Ihre Perspektive und Erfahrungen, die Sie als Elternteil/ Erziehungsberechtigte:r gemacht haben.

Wir suchen Eltern

-… die bereit sind, uns von ihren Erfahrungen zu berichten.
-… die ein Kind mit sonderpädagogischen Förderbedarf geistige Entwicklung haben.
-… deren Kind  von der allgemeinen Schule an eine Förderschule gewechselt hat

Deshalb brauchen wir Sie

Sie haben den Schulwechsel Ihres Kindes begleitet und haben deshalb Erfahrungen, die in keinem Lehrbuch zu finden sind. Deshalb freue ich mich sehr darüber, wenn Sie dazu bereit sind mit mir zu sprechen und diese Erfahrungen mit mir zu teilen.

Biografische Verläufe inklusiver Schulbildung

Worum geht es in dem Forschungsprojekt?

Mit der Unterzeichnung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung (UN-BRK) hat sich Deutschland unter anderem zur Umsetzung eines inklusiven Bildungssystems verpflichtet. Bisher ist Inklusion im Bildungssystem jedoch noch nicht für alle Schülerinnen und Schüler gleichermaßen möglich, wie Studien mit Blick auf Schülerinnen und Schüler mit geistiger Behinderung zeigen. Diese werden seltener inklusiv beschult und von den inklusiv beschulten Lernenden wechselt ein großer Teil im Laufe der Schulzeit von einer allgemeinen Schule an eine Förderschule.

Um dem in der UN-BRK geforderten Ziel nachzukommen, ist es notwendig, die Gründe, die zum Verlassen der Inklusion führen, zu identifizieren.

Das Ziel des Forschungsprojekts besteht darin, zu untersuchen, welche Faktoren aus der Perspektive von Eltern zu einem Schulwechsel von der allgemeinen Schule an eine Förderschule geführt haben. Die Ergebnisse der Studie ermöglichen ein differenziertes Verständnis der zugrundeliegenden Beweggründe und können als Grundlage für die Ableitung von Maßnahmen dienen, die den Verbleib von Schülerinnen und Schülern mit geistiger Behinderung in der allgemeinen Schule fördern können.

Weitergehende Hinweise zur Teilnahme finden Sie zeitnah auf dieser Homepage. 

Ablauf der Studie

Was machen wir in der Studie? Wie läuft das Interview ab?

Sie nehmen an einem Einzelinterview teil, welches durch Sonja Kellermann durchgeführt wird. Die Auswahl des Interview-Ortes erfolgt durch eine persönliche Absprache. Mögliche Orte für das Gespräch wären in Ihrer gewohnten, häuslichen Umgebung oder in den Räumlichkeiten des Lehrstuhls für Sonderpädagogik der Universität Regensburg.

Das Interview kann, wenn Sie damit einverstanden sind, auch online stattfinden. In diesem Fall benötigen Sie zur Teilnahme ein audio- und videofähiges Endgerät (z.B. Laptop, Tablet, Smartphone o.Ä. mit Webcam und Mikrofon) und eine stabile Internetverbindung. Falls Sie kein entsprechendes Gerät besitzen, ist die Teilnahme auch telefonisch möglich.

Das gesamte Gespräch (inkl. Fragebogen) wird ungefähr 2 Stunden in Anspruch nehmen. Es ist wichtig, dass Sie sich dabei wohl fühlen, weshalb das Gespräch an einem ruhigen und geschützten Ort stattfinden soll. Das Interview wird auf einem Tonträger digital aufgenommen, um den Inhalt des Interviews später nachvollziehen zu können.

Welche Risiken entstehen bei einer Teilnahme?

In dem Gespräch werden Erfahrungen und Entscheidungen im Zusammenhang mit dem Schulwechsel Ihres Kindes an eine Förderschule thematisiert. Dabei kann es vorkommen, dass Erinnerungen an belastende, konflikthafte oder emotional schwierige Situationen wachgerufen werden. Dies kann vorübergehend Gefühle wie Traurigkeit, Ärger, Unsicherheit oder Stress auslösen.

Es besteht zudem das Risiko, dass Sie im Interview sensible persönliche Informationen über sich, Ihr Kind oder beteiligte Institutionen mitteilen. Um mögliche negative Folgen daraus zu vermeiden, werden alle Angaben vertraulich behandelt, pseudonymisiert gespeichert und ausschließlich für wissenschaftliche Zwecke verwendet. Rückschlüsse auf Ihre Person oder Ihr Kind sollen in Veröffentlichungen nicht möglich sein.

Trotz umfassender Schutzmaßnahmen (z. B. Pseudonymisierung, verschlüsselte Speicherung, Zugriffskontrollen) kann ein Restrisiko eines unbefugten Datenzugriffs nicht vollständig ausgeschlossen werden. Die Wahrscheinlichkeit ist jedoch durch die getroffenen Sicherheitsvorkehrungen äußerst gering.

Kann ich das Interview vorzeitig beenden?

Die Teilnahme an der Studie ist freiwillig. Wenn Sie nicht teilnehmen, entstehen keine Nachteile! Sie können das Interview jederzeit ohne Angabe von Gründen unterbrechen oder abbrechen. Sollten Sie während oder nach dem Interview feststellen, dass die Teilnahme für Sie belastend ist, können Sie sich jederzeit an Frau Kellermann wenden. Auf Wunsch erhalten Sie Hinweise auf geeignete Beratungs- oder Unterstützungsangebote.

Alle Informationen zum Ablauf der Studie stehen gesammelt als PDF zum Download zur Verfügung (öffnet neues Fenster). (nicht barrierefrei)

Datenschutzbestimmungen

Verantwortlich für die Verarbeitung Ihrer Daten ist die Universität Regensburg. Die Datenschutzbestimmungen stehen bequem als PDF zum Download (öffnet neues Fenster). (nicht barrierefrei) zur Verfügung. 

Rahmendaten & Kontakte

Projektleitung: Prof. Dr. Wolfgang Dworschak

Projektmitarbeiterin: Sonja Kellermann

Projektlaufzeit: 2025 – 2029

Informationen für Kinder & Jugendliche

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