Dieser Leitfaden bezieht sich auf die Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) im Kontext von Forschung, Studium, Lehre, Outreach und Hochschulmanagement an der Universität Regensburg. Informationen und Regelungen zur geltenden EU-Verordnung zur KI („AI-Act“) finden Sie hier (externer Link, öffnet neues Fenster).
KI verändert die Art und Weise, wie wir lernen, lehren, forschen und arbeiten – auch an Hochschulen. In kurzer Zeit haben KI-gestützte Anwendungen wie ChatGPT, DeepL Write oder Bildgeneratoren Einzug in den Studien- und Arbeitsalltag gehalten. Viele Studierende, Lehrende und Mitarbeitende stehen vor der Herausforderung, mit diesen neuen Technologien verantwortungsvoll und kompetent umzugehen.
Ziel dieses Leitfadens ist es, eine Orientierung zu geben:
- Wo und wie kann KI sinnvoll eingesetzt werden?
- Was ist erlaubt, was sollte kritisch reflektiert werden – und wo liegen klare Grenzen?
- Der Leitfaden will dabei ermutigen, KI kompetent, kreativ und verantwortungsvoll zu nutzen. Gleichzeitig geht es darum, das Bewusstsein für rechtliche, ethische und hochschulbezogene Rahmenbedingungen zu schaffen und dafür zu sensibilisieren, dass die Nutzung von KI sowohl neue Möglichkeiten als auch neue Herausforderungen mit sich bringt.
Dieser Leitfaden richtet sich an alle Mitglieder der Universität Regensburg:
- an Studierende, die KI zur Unterstützung beim Lernen, als Schreibunterstützung oder zum Organisieren einsetzen möchten,
- an Lehrende, die KI-Tools in der Lehre einsetzen wollen,
- an Forschende, die KI in der Forschung und Wissenschaftskommunikation nutzen wollen
- sowie alle weiteren Mitarbeitenden im Hochschulkontext, die KI-Tools nutzen möchten, um neue Potenziale für die Kommunikation sowie für andere Aufgaben im Arbeitsalltag zu erschließen.
Inhaltsverzeichnis des KI-Leitfadens
1. Definition und Voraussetzungen für den sinnvollen Einsatz von KI
2. Ethische und rechtliche Nutzungsrichtlinien an der UR
3. Anwendungsfälle
Die konkrete Nutzung Künstlicher Intelligenz variiert stark je nach Rolle, Aufgabenfeld und Kontext innerhalb der Universität Regensburg. Deshalb orientieren sich die folgenden Empfehlungen an typischen Anwendungsfällen und Zielgruppen – von der Forschung über die Lehre bis zu Administration und Studium. Sie bieten praxisnahe Hinweise, was erlaubt ist, worauf zu achten ist und wo klare Grenzen bestehen.
Die Zielgruppen erhalten damit eine verlässliche Orientierung für einen verantwortungsvollen und regelkonformen Einsatz von generativer KI im jeweiligen Arbeits- oder Lernkontext.
… in der Administration
… in Forschung und Transfer
… in Lehre und Weiterbildung
… im Studium
4. Auswirkungen auf die Konzeption von Lehrveranstaltungen und die Bewertung von Prüfungsleistungen
Auswirkungen von generativer KI auf die Konzeption der Lehrveranstaltung sowie die Bewertung von Prüfungsleistungen
Freie Wahl des Prüfungsformats
Überwachte Prüfungen für Aufgaben, die auch zukünftig ohne KI beherrscht werden müssen
Unbeaufsichtigte Prüfungsformen: Haus- und Abschlussarbeiten
Neue Bewertungsdimensionen und veränderte Gewichtung beim Einsatz von KI