Zur Person
Isabella von Treskow ist seit 2009 Professorin für Französische und Italienische Literatur- und Kulturwissenschaft an der Universität Regensburg. Nach dem Studium der Romanistik und Germanistik an der Freien Universität Berlin, der Licence en Lettres modernes 1988 und der Maîtrise en littérature comparée 1989 in Montpellier wurde sie 1995 an der Universität Heidelberg promoviert. Sie habilitierte sich 2006 an der Universität Potsdam mit einer Arbeit über die Judenverfolgung in Italien in Werken von Ottolenghi Minerbi, Bassani, Camon und Morante. 2006 bis 2008 folgten Vertretungsprofessuren an den Universitäten Erfurt und Mannheim, 2017 eine Gastprofessur an der Université Clermont Auvergne, 2022 an der Université Toulouse 2. 2024-2026 ist sie Visiting Professor am King’s College London. Ihre Forschungsschwerpunkte betreffen die französische Aufklärung, Intellektuellengeschichte sowie französische, frankophone und italienische Literatur, u.a. mit Fokus auf Trauma Studies und Erinnerungskultur des 20./21. Jahrhunderts.
Aktuelle Publikationen:
- Traumatisme et mémoire culturelle, hg. mit S. Segler-Meßner
(Berlin 2024; www.degruyterbrill.com/document/doi/10.1515/9783110420746/html). - 8 mai 1945: Le tournant historique et la littérature. Algérie, Tunisie, Maroc, France, Allemagne (Mainz 2025).
- Grimm – Gotha – Paris. Eine europäische Konstellation zur Zeit der Aufklärung / Une constellation européenne au temps des Lumières, hg. mit C. Gantet/M. Meumann (Basel 2025; https://schwabe.ch/grimm-gotha-paris-978-3-7965-5362-2).
Zur Forschung
Die Forschungsschwerpunkte von Prof. Dr. Isabella von Treskow liegen in den Bereichen Literatur, Kultur und Gewalt; ästhetische Wahrnehmung; Wissensgeschichte und Intellektuellengeschichte mit besonderem Schwerpunkt auf der Aufklärung; französische Literatur und Kultur Algeriens; Gender Studies. Ein von der Stadt Regensburg unterstütztes Forschungsprojekt bezieht sich auf Kriegsgefangenschaft im Ersten Weltkrieg. Das mit Studierenden der Universität Regensburg entwickelte Podcast-Projekt Französische Stimmen zu Gehör gebracht: Zeugnisse zum KZ-Komplex Flossenbürg 1938–1945 wurde 2021 vom „Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt“ (BfDT) im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbs „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ ausgezeichnet. Im September 2021 erhielt das Podcast-Projekt den Prix de l' Académie de Berlin (externer Link, öffnet neues Fenster) als „herausragender Beitrag zur deutsch-französischen Freundschaft“. Ihr aktuelles Forschungsthema betrifft die Geschichte des Traumas aus kulturwissenschaftlicher Sicht.
Prof. Dr. Isabella von Treskow
Professur für Franz. und Ital. Literatur- und Kulturwissenschaft
- E-Mail Adresse: isabella.von-treskow(at)ur.de (öffnet Ihr E-Mail-Programm)
- Tel: +499419433373 (startet einen Telefonanruf, wenn Ihr Gerät dies zulässt)
- Standort: PT, 3.3.18
- Wichtige Informationen: Sprechstunde: Mittwoch 10 bis 11 Uhr
sowie nach vorheriger Absprache per E-Mail - - Mitglied im Fakultätsrat
- Mitglied im Hochschulrat der DFH
- Beiratsmitglied Zentrum Erinnerungskultur, UR