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Forschungsschwerpunkte / Research

  • Literatur, Kultur und Gewalt
    • Literatur im Kontext des Ersten und Zweiten Weltkriegs
    • Genozid, Diaspora, politischer Widerstand und Exil
    • Lager und Literatur
    • Repräsentationen von Gewalt in sozialer Nähe
  • Sprache und ästhetische Wahrnehmung
    • Fiktion, Emotion und Erkenntnis
    • Zeugenschaft, Verletzung und Trauma
  • Französische Literatur und Kultur Algeriens und Nordafrikas
  • Wissens-, Literatur- und Intellektuellengeschichte von der Renaissance bis zur Gegenwart

     

Die Forschungsschwerpunkte von Prof. Dr. Isabella von Treskow liegen in den Bereichen Literatur, Kultur und Gewalt; ästhetische Wahrnehmung; Wissensgeschichte und Intellektuellengeschichte mit besonderem Schwerpunkt auf der Aufklärung; französische Literatur und Kultur Algeriens; Gender Studies. Ein von der Stadt Regensburg unterstütztes Forschungsprojekt bezieht sich auf Kriegsgefangenschaft im Ersten Weltkrieg. Das mit Studierenden der Universität Regensburg entwickelte Podcast-Projekt Französische Stimmen zu Gehör gebracht: Zeugnisse zum KZ-Komplex Flossenbürg 1938–1945  wurde 2021 vom „Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt“ (BfDT) im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbs „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ ausgezeichnet. Im September 2021 erhielt das Podcast-Projekt den Prix de l' Académie de Berlin (externer Link, öffnet neues Fenster) (externer Link, öffnet neues Fenster) als „herausragender Beitrag zur deutsch-französischen Freundschaft“. Ihre aktuellen Forschungsthemen betreffen die Geschichte des Traumas aus kulturwissenschaftlicher Sicht, die Kulturproduktion in Lagern des Ersten Weltkriegs und des Zweiten Weltkriegs und Literatur, die sich darauf bezieht. Mit Kolleginnen und Kollegen bereitet sie derzeit eine Publikation zu Quellen und kulturellen Materialien aus Gefangenschaft und Internierung 1914-1919 vor.

Forschungsprojekte

Kultur in Kriegsgefangenschaft und Internierung im Ersten Weltkrieg

"Mitten im Krieg. Das Regensburger Kriegsgefangenenlager während des Ersten Weltkriegs"

www.mitten-im-krieg-1914-18.net (externer Link, öffnet neues Fenster)

Forschungskooperation mit der Staatlichen Bibliothek Regensburg zum Regensburger Gefangenenlager und zur Zeitschrift Le Pour et le Contre, verfasst von französischen Kriegsgefangenen zwischen Juli 1916 und April 1917. Die Forschung bezieht weitere Zeitungen in Deutschland und Frankreich ein, in Bayern z.B. Baracke ! Journal - de Prisonniers de France aus Amberg.

Finanzielle Unterstützung (Drittmittel) durch die Stadt Regensburg, Kulturreferat Kooperation mit dem Institut français, München

Tagung Internierung im Ersten Weltkrieg in Deutschland, Frankreich und Großbritannien/British Empire: Transkulturalität – Cultures croisées – Entangled History als internationales Kulturerbe heute (2016)

Ateliers de doctorants La littérature de l'internement des années 1914 à 1918, Universitè Mouloud Mammeri Tizi-Ouzou (2018).


 

Weitere Informationen zum Projekt

Literatur und Kultur im Kontext von Deportation, KZ-Haft und Zwangsarbeit

Tagung an der Universität Regensburg
Datum: 7.–8. Juli 2015
Titel: Widerstand im Konzentrationslager – Formen, Voraussetzungen, Möglichkeiten und Verarbeitung aus literaturwissenschaftlicher und sozialpsychologischer Perspektive
Schirmherrschaft: Prof. Dr. Isabella von Treskow / Dr. Jörg Skriebeleit
Verantwortliche: Hartmut Duppel / David Urschler

Podiumsdiskussion am 8. Juli 2015
Thema: 70-Jahr-Feiern zur Befreiung – Kritische Bilanz und offene Fragen
Teilnehmende:

  • Joachim Wolbergs, Oberbürgermeister der Stadt Regensburg
  • Dr. Jörg Skriebeleit, Leiter der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg
  • Jean-Claude Brunet, Generalkonsul der Französischen Republik in München
  • Dr. Leon Weintraub, Zeitzeuge, Schweden
    Moderation: Dr. Franziska Brüning, SZ

 

Tagung Widerstand im Konzentrationslager – Formen, Voraussetzungen, Möglichkeiten und Verarbeitung aus literaturwissenschaftlicher und sozialpsychologischer Perspektive, org. v. Hartmut Duppel und David Urschler, Schirmherrschaft: Prof. Dr. Isabella von Treskow, Prof. Dr. Jörg Skriebeleit, 7.–8. Juli 2015

Podiumsdiskussion 8. Juli 2015: 70-Jahr-Feiern zur Befreiung – Kritische Bilanz und offene Fragen
mit Joachim Wolbergs (Oberbürgermeister der Stadt Regensburg), Prof. Dr. Jörg Skriebeleit (Leiter der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg), Jean-Claude Brunet (Generalkonsul der Französischen Republik in München), Dr. Leon Weintraub (Zeitzeuge, Schweden); Moderation: Dr. Franziska Brüning, Süddeutsche Zeitung

 

Arbeitstagung in Regensburg
Datum: 24.–25. Januar 2014
Titel: Colloque Du Camp au Mémorial: Nouveaux défis de la recherche et le devoir pédagogique
Podcast-Projekt Flossenbürg - Universität Regensburg (externer Link, öffnet neues Fenster) - Ausgezeichnet mit dem Prix de l’Académie de Berlin 202 (externer Link, öffnet neues Fenster)1

 

EVE Enfance Violence Exil 2009-2014

Enfance, Violence, Exil – Kooperation mit der Université Blaise Pascal Clermont-Ferrand und der Université de Picardie (Projet Agence nationale de la Recherche, France, 2009-2015)https://actions-recherche.bnf.fr/BnF/anirw3.nsf/IX01/A2013000294_eve-enfance-violence-exil (externer Link, öffnet neues Fenster)

https://refugiereve.hypotheses.org/2064 (externer Link, öffnet neues Fenster)

Tagung Infanzia Violenza Esilio e Migrazione Italiana
20–22 juin 2012

Colloque Enfance, Violence, Exil
19–22 novembre 2013


PARTENAIRES DU PROJET

  • Université Blaise Pascal Clermont-Ferrand, CELIS
  • Porteur du projet EVE: Catherine Milkovitch-Rioux, MCF à l’UBP, CELIS (« Littératures 20-21 »), Responsable du programme « Écritures de guerre ».
  • Responsable scientifique du programme « Brauner »: Rose Duroux, CELIS, UBP, PR émérite (espagnol), commissaire scientifique de l’exposition sur les « dessins d’enfants évacués dans les foyers » de la Bibliothèque Nationale Espagnole (2006) et de l’exposition du Centre Culturel de la Province de Guadalajara (fonds Brauner, dessins relatifs à la guerre d’Espagne, 2006).
  • Université de Picardie, Centre d’Histoire des Sociétés
    Responsable du projet: Manon Pignot, MCF à l’Université de Picardie, Membre du comité scientifique de l’Historial de la Grande Guerre, Commissaire scientifique de l’exposition Les enfants dans la Grande Guerre à l’Historial de la Grande Guerre de Péronne.
  • Université de Regensburg
    Isabella von Treskow, Chaire de Littérature et culture française / Littérature et culture italienne

 

weitere Informationen:
Programmes de recherche - EVE : Enfance Violence Exil (Programme, projet) (externer Link, öffnet neues Fenster)
Réfugier - Enfance Violence Exil - OpenEdition (externer Link, öffnet neues Fenster)
Réfugier Enfance Violence Exil   (externer Link, öffnet neues Fenster)
 

Der Zweite Weltkrieg im italienischen Roman - Ästhetik und historische Sinnbildung zwischen 1944 und 1955

DFG-Forschungsprojekt 2004-2007 (Sachmittelprojekt)

GEPRIS Projektbeschreibung (externer Link, öffnet neues Fenster)

Das Projekt befasst sich mit der Darstellung und Verarbeitung des Zweiten Weltkriegs in italienischen Romanen der Jahre 1944 bis 1995. Untersucht wird der ästhetische, insbesondere gattungstypologische und diskursive Umgang mit den historischen Vorgängen 1940 bis 1945 im faschistischen bzw. postfaschistischen Italien sowie an militärischen Fronten. Die Geschichtsdarstellung wird systematisch in den Bereichen "Militärkampagnen in Europa und Afrika", "Antifaschismus, Resistenza und Bürgerkrieg", "Erleben der Zivilbevölkerung" sowie "Italienische Judenpolitik und Judenverfolgung" erforscht und dabei in ein enges Verhältnis zur zeitgenössischen Historiographie gesetzt. Ziel ist, den spezifischen Beitrag der Romanliteratur zur historischen Sinnbildung in Italien in den fünfzig Jahren nach Kriegsende synchron und diachron zu ermitteln.

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