Am 27. Juni 2026 hielt Frau Zahra Mammadova (Universität Brünn) an der Professur für transregionale Wissenskulturen einen Vortrag mit dem Titel „Horizontale Kunstgeschichten: Fragmente der Kunst und kuratorischen Praxis in Aserbaidschan (1990er-Jahre–2010)“ (externer Link, öffnet neues Fenster) über die Entwicklungen in der aserbaidschanischen Kunst seit Ende der 1980er-Jahre.
Auf der Grundlage ihrer Recherchen zu Bildmaterial, den Zeitschriften von Künstlerkollektiven und Interviews mit namhaften Künstler*innen untersuchte Mammadova, wie sich aserbaidschanische Künstler*innen vom vorgeschriebenen Rahmen des sozialistischen Realismus der Sowjetzeit abwandten und sich stattdessen mit religiösen Wandlungen, Ökologie und Geschlechterfragen auseinandersetzten. In ihrem Vortrag erläuterte Mammadova, wie sich die traditionelle Kunst in Aserbaidschan historisch gesehen auf geometrische Figuren und folkloristische Themen konzentriert hatte.
Finden Sie hier ein Interview mit ihr (in englischer Sprache), durchgeführt von Dr. Gözde Yazıcı Cörüt: Zahra Mammadova in Conversation with Gözde Yazıcı Cörüt - Universität Regensburg (externer Link, öffnet neues Fenster)