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Deine Kommilitonin im Jahr 1988-1995

Stefanie Hubig, geboren 1968 in Frankfurt am Main, legte 1988 ihr Abitur in München ab. Anschließend studierte sie ab Ende der 80er Rechtswissenschaften an der Universität Regensburg, wo sie 1993 das Erste und 1995 das Zweite Juristische Staatsexamen ablegte. Ihre juristische Ausbildung vertiefte sie durch eine Promotion bei Prof. Dr. Ekkehard Schumann mit einer Dissertation zur Geschichte des Vermögensgerichtsstandes im deutschen Prozessrecht.

Von 1996 bis 2000 war Stefanie Hubig als Richterin am Landgericht Ingolstadt sowie als Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Ingolstadt tätig. Im Jahr 2000 wechselte sie ins Bundesministerium der Justiz, wo sie bis 2005 als stellvertretende Leiterin des Büros der Bundesjustizministerin und als Referentin arbeitete. Anschließend leitete sie von 2005 bis 2008 das Referat „Kabinetts- und Parlamentsangelegenheiten, Grundsatzfragen des Gesetzgebungsprogramms, Planung und Koordinierung“ im Bundesministerium der Justiz.

2008 bis 2009 war sie Referentin für Justiz in der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, bevor sie von 2009 bis 2014 die Abteilung „Strafrecht“ im Ministerium der Justiz und für Verbraucherschutz des Landes Rheinland-Pfalz leitete. Von 2014 bis 2016 war sie Staatssekretärin im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz.

Im Anschluss übernahm Stefanie Hubig von 2016 bis 2025 das Amt der Staatsministerin für Bildung des Landes Rheinland-Pfalz. Seit dem 6. Mai 2025 ist sie Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz.

 

Was ist in ihrer Studienzeit an der UR passiert?

Im Januar 1989 fand der erste Winterball der Universität statt. Vom 10. bis 13. März 1992 war die Universität Gastgeberin der 32. Tagung der wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Öffentlichen Recht. Thema der Tagung war die Verfassungsreform und das Grundgesetz.

Am 29. September 1992 besuchten Bundespräsident Dr. Richard von Weizsäcker, Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und die bayerische Justizministerin Dr. Mathilde Berghofer-Weichner das Rektorat der Universität Regensburg – im Vorfeld des 22. Deutschen Jugendgerichtstags.


Universitätsarchiv

UAR, Rep. 017 (Studentenakten), 62188

Bildnachweis

Foto: © European Union, 1998–2026, 12. Juni 2025
Quelle: newsroom.consilium.europa.eu, https://newsroom.consilium.europa.eu/permalink/p206571 (externer Link, öffnet neues Fenster)
Lizenz: Nutzung für alle Zwecke mit Namensnennung erlaubt (Attribution).

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