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Dein Kommilitone im Jahr 1977-1978

Vittorio Hösle wurde am 25. Juni 1960 in Mailand geboren und ist ein deutscher Philosoph mit italienischen Wurzeln. Er wuchs mehrsprachig auf und legte bereits mit 17 Jahren sein Abitur am humanistischen Albertus-Magnus-Gymnasium in Regensburg ab. Sein Studium der Philosophie, Wissenschaftsgeschichte, Klassischen Philologie und Indologie absolvierte er unter anderem in Regensburg, Tübingen und Freiburg. 1982 promovierte er in Tübingen mit „summa cum laude“, 1986 folgte die Habilitation. Hösle gilt als Vertreter eines objektiven Idealismus, den er mit Intersubjektivität und Transzendentalpragmatik verbindet. Er lehrte an renommierten Institutionen wie der New School in New York, der ETH Zürich und der Universität Essen. Seit 1999 ist er Professor an der University of Notre Dame in den USA. Seine rasche Karriere führte zu dem humorvollen Ehrentitel „Boris Becker der Philosophie“. Neben eigenen philosophischen Werken übersetzte er auch Texte von Lullus und Vico. Hösle war zudem im Beirat des Komitees für eine demokratische UNO  aktiv. Seine Arbeiten verbinden klassische Philosophie mit aktuellen ethischen und politischen Fragestellungen.

 

Was ist in seiner Studienzeit an der UR passiert?

In die Studienzeit Vittorio Hösles in Regensburg fallen u.a. die Grundsteinlegung des Klinikums am 26. September 1978 sowie die Inbetriebnahme des Gästehauses der Universität Hinter der Grieb am 4. Dezember 1978. Außerdem wurden drei Ehrendoktorwürden verliehen und zwar an Prof. Dr. Feodor Lynen, Prof. Dr. Julian M. Sturtevant (Dezember 1978) und Wilhelm Filtner (Mai 1979).


Universitätsarchiv

UAR, Rep. 017 (Studentenakten), 18445

Bildnachweis

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