Die Forschung am Bohemicum – Center for Czech Studies widmet sich Sprachen, Literaturen und Kulturen im mitteleuropäischen Areal seit dem langen 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart.
Die sprach- und kulturwissenschaftliche Forschung richtet sich in Drittmittelprojekten vor allem auf die Mehrsprachigkeit. Diese hat neben Sprachstrukturen und Gebrauchsnormen das Sprachmanagement in mehrsprachigen Familien, Organisationen, Unternehmen und Institutionen im Blick. Die Sprachplanung und -politik in Mitteleuropa wird soziolinguistisch und diskursanalytisch aufgearbeitet.
Die literatur- und kulturwissenschaftliche Forschung fokussiert in Dissertations- und Drittmittelprojekten auf die interkulturellen, intertextuellen und intermedialen Austauschprozesse, wie man ihnen in der mitteleuropäischen Moderne und Postmoderne begegnen kann. Neben der Mehrsprachigkeit und Interkulturalität ist die Forschung auch dem Gedächtnis und Utopien in der Literatur und Kultur gewidmet.
Die linguodidaktische Forschung schließt einerseits an die linguistische Forschung zu Sprache/n in mehrsprachigen Familien an, andererseits nimmt sie Phraseologie oder „Realien“ in den Blick.